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Ob „Schöne Augen Machen“ wohl beim Schmuggeln helfen wird? © Th. Lenk

Saisoneröffnung am Pavillon

Zwotaer geben Gastspiel in Klingenthal

Wo wird wohl am meisten geschmuggelt? Je nachdem, wo diese Frage gestellt wird und wer sie stellt, werden wohl unterschiedliche Antworten gegeben. Aber eines ist klar: Am meisten geschmuggelt wird an den Stammtischen in den Grenzregionen dieser Welt.
Nach vier, fünf Bier wird nicht nur die Zunge lockerer, sondern auch die Verwegenheit. Und die schrecklichen Gefahren, die überstanden wurden! Und erst recht die Schnippchen, die man dem Grenzschutz geschlagen hat, um diesem ein weiteres Mal haarscharf zu entwischen!
Ja, am Stammtisch sind sie alle Helden. Am Stammtisch werden sie erzählt, die alten Paschergeschichten und -tricks: Kann eine Leiche Schnaps schmuggeln? Warum sollten Weiberleit keinen Tabak paschen? Und stimmt es, daß sogar die Adele beinahe beim Schmuggeln erwischt wurde?
Diese und andere Geschichten fanden ihren Weg in das Theaterstück „Die Pascherei am Zwotabach“, dargeboten von über zwanzig Darstellern am Pavillon in Klingenthal.
Oder ist es am Ende doch so, daß die Augen eines schönen Mädchens das Schmuggeln leichter machen als die mutigen Mannsbilder gern wahrhaben möchten?

Wer die Antwort darauf wissen möchte, ist herzlich eingeladen: 1. Mai 2026 ab 14:00 Uhr am Pavillon in Klingenthal.

Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatverein Zwota und wem anschließend nach vier, fünf Bier selbst Paschergeschichten wieder einfallen, der findet bestimmt viele interessierte Zuhörer oder gar Kollegen.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Pascher-Szene aus dem Theaterstück mit Rainer Keller und René Goram (v. l.) ©TL

Gastspiel des Theaterdorfs Zwota am Musikpavillon in Klingenthal

1. Mai 2026, 14 Uhr, Klingenthal, Marktplatz/Musikpavillon

Zum Glück gehören die Zeiten als das Paschen am Zwotabach bittere Notwendigkeit war und es ums Überleben ging, schon lange der Vergangenheit an. Aber, was ist eigentlich Paschen? Die ältere Generation unter uns, wird wohl diesen Begriff noch gut in Erinnerung haben. Die jüngere Generation wird stutzen. Paschen: dazu sagt man in anderen Region auch Schieben, Schwärzen oder Schleichhandel. Gemeint ist das Schmuggeln. Geschmuggelt wurde und wird auch heute noch an allen Grenzen zu allen Zeiten. Heutzutage allerdings mehr wegen dem Genus, vielleicht auch als Sport bzw. Wettbewerb und Nervenkitzel.

Und genau davon handelt auch das diesjährige Stück des Theaterdorfes Zwota am 1. Mai am Musikpavillon in Klingenthal. Es spielt zur vorletzten Jahrhundertwende, sprich vor ca. 120 Jahren, wo spitzfindige Einwohner aus dem Zwotatal versuchten, verbotene Waren an den österreichisch-ungarischen und sächsischen Zöllnern vorbeizubringen. Unzählige Geschichten wurden darüber überliefert, und füllten so manche Stammtischrunde. Eine davon stammt von unserem Heimatdichter Hans Wild. Er erzählt nicht nur von den kleinen Paschern, sondern auch davon, dass die „Großkepetten“ es oft noch viel toller trieben als die, die täglich mit Rucksack oder Tragkorb zu Fuß die Grenze passierten. Wie diese heitere Geschichte ums Paschen letztendlich ausging und wer schließlich am längeren Hebel saß, wird von über 20 Schauspielern am 1. Mai am Pavillon Klingenthal vom Theaterdorf Zwota ab 14 Uhr gezeigt. Reservieren Sie sich schon jetzt diesen Termin. Der Vorverkauf beginnt in Kürze.

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Theaterdorf Zwota probt für 1. Mai

1. Mai 2026: Das »Theaterdorf Zwota« wird am 1. Mai diesen Jahres am Musikpavillon in Klingenthal ein Mundart-Theaterstück in drei Akten aufführen. Mehr als 20 Laienspieler aus drei Generationen werden auf der Bühne stehen. Zudem wird das Stück durch eine Pferdekutsche aus der Familie Werner/Adler mit etwas ungewöhnlichen Insassen bereichert. Das »Theaterdorf« des Heimatvereines Zwota freut sich, in diesem Jahr im Rahmen seines 25jährigen Bestehens ein Stück nach historischen Begebenheiten auf die Bühne zu bringen. Das Geschehen soll sich vor ca. 120 Jahren nur unweit des Musikpavillon-Geländes ereignet haben. Demnächst gibt es weitere Informationen zum Stück und zum Kartenvorverkauf. Das »Theaterdorf Zwota« empfiehlt, sich diesen Termin einzuplanen und freut sich schon jetzt auf Ihren Besuch am 1. Mai in Klingenthal.

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